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Oberohringen

2
Bauherrschaft

Bein AG, Winterthur

Projektdaten

Projektierung und Realisierung 2019–2023

Fläche

2'600 qm

Architektur

Walser Zumbrunn Wäckerli Architektur, Winterthur


Projektstatus

Realisiert

Am Rande eines Gewerbegebiets und im Übergang zur offenen Feldflur ist der neue Firmenhauptsitz täglicher Arbeitsort für viele Mitarbeiter der IT-Branche. Die Parzelle maximal ausnutzend dehnt sich das Gebäude in alle Richtungen aus und definiert aussen zwei schmale Freiraumtypen, welche den Bezug zum angrenzenden Umfeld aufnehmen. Im Innern des Gebäudes eröffnen sich dagegen auf drei Etagen weite Arbeitswelten, die von unterschiedlich tief reichenden Lichthöfen durchdrungen und bereichert werden. Das oberste Geschoss umfasst eine grosse patioartige Dachterrasse, die den Mitarbeitern als Pausen- und Erholungsraum dient.

Ist der Aussenraum auf Erdgeschossniveau kontextuell gestaltet, so sind die inneren Aussenräume ganz eigene Welten aus Vegetation und Ausstattungselementen, in die man - aus dem Gebäude heraus - eintritt oder einblickt.

Der vor der Frontfassade liegende Vorbereich ist Adresse, nimmt Besucher in Empfang und führt sie zum Eingang. Begrünte und in eine weiche Gräserpflanzung eingebettete Parkplätze bestimmen die Strassenfront und lassen die Anlieferbereiche und Zufahrten in die Tiefgarage in die zweite Reihe rücken. Den Fassadensockel ergänzende Gräserpflanzungen bilden einen Filter zwischen Außen und Innen. Zur Feldflur und dem davor fließenden kleinen Bachlauf breitet sich eine naturnahe Magerwiese aus, die von Hochstaudenflurinseln sowie Feldheckentuffs strukturiert sind.

Die Dachterrasse ist mittels grossen weichgeschwungenen Pflanztrögen reichhaltig gegliedert und mit einer vielfältigen Staudenpflanzung zu einem Pflanzenparadies entwickelt. Gräser wechseln mit Blütenstauden und mediterranen Kräutern ab und garantieren ein Durchblühen von Frühjahr bis Herbst. Mehrstämmige, sich schirmförmig ausbreitenden Solitärgehölze mit unterschiedlichen Laub- und Blütenaspekten bilden zusammen mit den Stauden Rückzugsorte oder Treffpunkte, in die es sich eintauchen lässt. In die Pflanztröge integrierte Bogenbänke bilden Sitznischen und der Cafeteriabereich steht für die Mittagspause oder zum Arbeiten im Freien zur Verfügung. Der sandig-beige Klinkerbelag lässt im Zusammenspiel mit den spiegelnden Stahltrögen und der üppigen Vegetation einen vom Arbeitsalltag entkoppelten Freiraum unter fast offenem Himmel entstehen.

Fotografie: HLA

Am Rande eines Gewerbegebiets und im Übergang zur offenen Feldflur ist der neue Firmenhauptsitz täglicher Arbeitsort für viele Mitarbeiter der IT-Branche. Die Parzelle maximal ausnutzend dehnt sich das Gebäude in alle Richtungen aus und definiert aussen zwei schmale Freiraumtypen, welche den Bezug zum angrenzenden Umfeld aufnehmen. Im Innern des Gebäudes eröffnen sich dagegen auf drei Etagen weite Arbeitswelten, die von unterschiedlich tief reichenden Lichthöfen durchdrungen und bereichert werden. Das oberste Geschoss umfasst eine grosse patioartige Dachterrasse, die den Mitarbeitern als Pausen- und Erholungsraum dient.

Ist der Aussenraum auf Erdgeschossniveau kontextuell gestaltet, so sind die inneren Aussenräume ganz eigene Welten aus Vegetation und Ausstattungselementen, in die man - aus dem Gebäude heraus - eintritt oder einblickt.

Der vor der Frontfassade liegende Vorbereich ist Adresse, nimmt Besucher in Empfang und führt sie zum Eingang. Begrünte und in eine weiche Gräserpflanzung eingebettete Parkplätze bestimmen die Strassenfront und lassen die Anlieferbereiche und Zufahrten in die Tiefgarage in die zweite Reihe rücken. Den Fassadensockel ergänzende Gräserpflanzungen bilden einen Filter zwischen Außen und Innen. Zur Feldflur und dem davor fließenden kleinen Bachlauf breitet sich eine naturnahe Magerwiese aus, die von Hochstaudenflurinseln sowie Feldheckentuffs strukturiert sind.

Die Dachterrasse ist mittels grossen weichgeschwungenen Pflanztrögen reichhaltig gegliedert und mit einer vielfältigen Staudenpflanzung zu einem Pflanzenparadies entwickelt. Gräser wechseln mit Blütenstauden und mediterranen Kräutern ab und garantieren ein Durchblühen von Frühjahr bis Herbst. Mehrstämmige, sich schirmförmig ausbreitenden Solitärgehölze mit unterschiedlichen Laub- und Blütenaspekten bilden zusammen mit den Stauden Rückzugsorte oder Treffpunkte, in die es sich eintauchen lässt. In die Pflanztröge integrierte Bogenbänke bilden Sitznischen und der Cafeteriabereich steht für die Mittagspause oder zum Arbeiten im Freien zur Verfügung. Der sandig-beige Klinkerbelag lässt im Zusammenspiel mit den spiegelnden Stahltrögen und der üppigen Vegetation einen vom Arbeitsalltag entkoppelten Freiraum unter fast offenem Himmel entstehen.

Fotografie: HLA